* - Bezeichnung der geplanten Route
Spitzbergen ist die vielleicht letzte echte Wildnis in Europa.
Die Küsten sind von Fjorden durchzogen und zwischen hohen, schneebedeckten Bergen bahnen sich gewaltige Gletscher ihren Weg ins Meer. Im Winter ist beinahe die gesamte Inselgruppe vom Packeis eingeschlossen.
Im Sommer sorgt der Golfstrom für ein vergleichsweise mildes Klima und Temperaturen um 5° C. Zu dieser Jahreszeit fällt kaum Regen und es wird nicht dunkel. Die Vegetation ist karg, aber gerade dadurch von besonderer Schönheit.
An Land sieht man riesige Kolonien von brütenden Zugvögeln. Aber auch Säugetiere wie Polarfüchse, Rentiere und Eisbären leben hier. Die See um Spitzbergen ist Heimat von Seehunden, Walrossen und verschiedenen Walarten.
Vom Exkursionsleiter erfahren Sie alles über dieses wunderbare Gebiet, seine Geschichte und die Tier- und Pflanzenwelt. Täglich bieten wir ein bis zwei Exkursionen an Land an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der bei der Fotografie. Außerdem bliebt genug Raum und Zeit, diese einzigartige Natur zu erleben.
Zwischen den Exkursionen segeln wir weiter um ein neues Ziel zu erreichen. Während dessen können Sie ssich im warmen Salon bei einer Tasse Tee mit ihren Mitreisenden unterhalten, gemütlich ein Buch lesen oder auch Ihre Fotos bearbeiten.
Die Fotoreise im September wird neben dem Expeditionsleiter auch von einem professionellen Fotografen begleitet.
Erleben Sie die einzigartige Faszination der Arktis solange sie noch erhalten ist.
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Tag 1: Longyearbyen
Einschiffung
Tag 2 - 10: Spitzbergen´s Norden
Füchse, Seevögel und Rentiere
Von Trygghamna wandern wir nach Alkhornet, einer großen Seevogelklippe, wo sich die Vögel gerade ihre Brutplätze aussuchen. Unter den Klippen ist ein günstiger Ort, um Polarfüchse beobachten zu können. Wenn es nicht zu viel Schnee gibt sollten wir hier auch Rentiere antreffen, die über die üppige Vegetation grasen.
Die Überreste der Walfänger
Sie segeln im Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und Birgerbukta, beide sind Brutgebiete für große Skuas - vielleicht ist sogar ein Eisbär in der Nähe. Das Ziel ist der Besuch von Ytre Norskøya - einer kleinen Insel, welche die Holländer viele Jahre als Aussichtspunkt zur Walbeobachtung nutzten. Hier können Sie noch den Spuren der Walfänger bis zum Gipfel der Insel folgen, vorbei an bekannten Vogelfelsen. An Land befinden sich die Überreste von mehreren Specköfen aus dem 17. Jahrhundert, während Raubmöwen und Eiderenten zwischen den Gräbern von etwa zweihundert niederländischen Walfängern brüten.
Gletscher und die Geologie des Raudfjord
Raudfjorden, an der Nordküste von Spitzbergen, ist ein herrlicher Ort, um über die Gletscher zu blicken. Es ist auch ein beliebter Ruheplatz für Ringel- und Bartrobben, Kolonien von Seevögeln, und gelegentlich Eisbären und Belugawale. Alicehamna und Buchananhalvøya sind schöne Orte, um die Geologie des Landes zu bestaunen.
Weite offene Tundra
Wenn es die Eisbedingungen erlauben, können Sie auf der Nordseite von Graahuken, einem ausgedehnten Tundragebiet Spitzbergens, landen und von dort nach Hyttesletten wandern. Die Ebene ist ein beliebtes Weidegebiet für Rentiere, und mehrere Arten von Watvögeln brüten hier ebenfalls. Auf den Seen kann man Sterntaucher und Prachteiderenten beobachten.
Monaco Glacier
Je nach Wetterlage fahren wir in den Liefdefjord, landen am Texas Bar und nähern uns der 5 Kilometer langen Front des schroffen Monaco-Gletschers. Die Abbruchkante des Gletschers ist ein präferierter Ort der Nahrungssuche für tausende Dreizehenmöwen, bei Festeis vor der Abbruchkante findet der Eisbär gute Jagdbedingungen. Wenn Eisverhältnisse hier früh in der Saison die Einfahrt verhindern, kann eine alternative Route entlang der Westküste von Spitzbergen gefahren werden.
Auf zu den Krabbentauchern
Dann segeln wir nach Süden zum Magdalenafjord, einem der Gletscher gefüllten Höhepunkte von Spitzbergen. Ein Landgang in Gravneset zeigt Ihnen die Überreste des englischen Walfangs aus dem 17. Jahrhundert, sowie weitere große Krabbentaucher-Kolonien.
Die nördlichste Gemeinde der Erde
Sie fahren nach Norden zum Kongsfjorden und zum Krossfjorden. Hier besuchen wir, die historisch interessant sind: Ny London, wo Sie die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen können, und Ny Ålesund, die nördlichste Gemeinde der Welt. Dort sind ebenfalls Forschungsstationen angesiedelt und der berühmten Ankermast vom Luftschiff Norge, welches 1926 den ersten Flug über den Nordpol nach Nome, Alaska, unternahm. Der Krossfjord bietet Ausblicke auf kolossale Gletscher und hohe Berggipfel.
Walrosse an Land
Auf Ihrer Reise nach Süden ist das Ziel eine Anlandung im Forlandsundet bei Sarstangen, eine Walross Kolonie. Alternativ können Sie auch an der Küste von Engelskbukta anlanden. Die Tundra hier ist ein guter Ort für eine Wanderung zur Hornbaekbukta. Auch bei Poolepynten gibt es eine Walross Kolonie.
Weite Tundra, hohe Berge
Das nächste Ziel ist die Bohemanflya, eine ausgedehnte Tundraebene mit einer eigenen Avifauna (abhängig davon, wann der Frühling kommt), sowie spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. In Gipsvika können wir in der Nähe des Tempelbergs an Land gehen - einem Gebiet mit erodiertem Sedimentgestein aus der Oberkarbonzeit (vor ungefähr 290 Millionen Jahren).
Tag 11: Longyearbyen - Ausschiffung
Leistungen - das dürfen Sie erwarten
Bedingungen für Sonderkonditionen
Spitzbergen - Wildnis im Eis
Die Küsten sind von Fjorden durchzogen und zwischen hohen, schneebedeckten Bergen bahnen sich gewaltige Gletscher ihren Weg ins Meer. Im Winter ist beinahe die gesamte Inselgruppe vom Packeis eingeschlossen.
Im Sommer sorgt der Golfstrom für ein vergleichsweise mildes Klima und Temperaturen um 5° C. Zu dieser Jahreszeit fällt kaum Regen und es wird nicht dunkel. Die Vegetation ist karg, aber gerade dadurch von besonderer Schönheit.
An Land sieht man riesige Kolonien von brütenden Zugvögeln. Aber auch Säugetiere wie Polarfüchse, Rentiere und Eisbären leben hier. Die See um Spitzbergen ist Heimat von Seehunden, Walrossen und verschiedenen Walarten.
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