Segeln Kap Hoorn

Was fasziniert am Segeln Kap Hoorn? 

Kap Hoorn gilt als unwirtlichster Ort des Planeten und gefährlichste Schiffspassage. Am größten Schiffsfriedhof der Welt liegen 800 Wracks in der eiskalten See, über die Charles Darwin einst schrieb: "Selbst der Teufel würde hier erfrieren." Wo Pazifik und Atlantik sich vereinen, wird das Kap an der chilenischen Isla Hornos an der Südküste Feuerlands umtobt von brüllender See mit gigantischen Wellen.  Oft liegt es im Nebel. Eisberge gefährden die Schiffe. Orkane bis 265 km/h (>20 bft) jagen den Regen wie ein Hochdruckreiniger waagerecht durch die Luft.

In alten Schiffstagebüchern lässt sich nachlesen, dass die längste Ost-West-Passage 99 Tage dauerte, davon 88 Tage bei rasenden Stürmen von 10 und mehr bft. William Bligh, der Kapitän der Bounty, brach den Versuch Kap Hoorn zu umsegeln nach einem Monat ab und segelte statt dessen um das südafrikanische Kap der guten Hoffnung nach Australien. Der Sage nach leben in den über die zischende Gischt kreisenden Albatrossen die Seelen tausender hier verstorbener Seeleute weiter.

In der Bruderschaft der Cap Hoorniers hatten sich jene Seeleute der Frachtensegeler zusammen geschlossen, die das Kap passiert hatten. Ein Segler, der das Kap auf einer Yacht umrundet hatte, konnte zum Ehrenmitglied ernannt werden. Die Bruderschaft wurde 2004 mangels Nachwuchs aufgelöst. Damals lebten noch 50 Kap Hoorniers in Deutschland. Viele der Kap Hoorniers konnten das Kap wegen schlechter Sicht nie sehen. Großsegler mit Passagieren kämpfen heute nicht mehr 3 Monate gegen Wind und Wellen an, sondern setzen auch den Hilfsmotor ein.

Den echten Blauwassersegler mit Salz in den Venen lockt das Abenteuer noch immer.
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