Es gibt einen Moment auf einer Reise mit der Le Commandant Charcot, den unsere Gäste fast wortgleich beschreiben, wenn sie zurück sind. Sie stehen am Bug. Es ist still. Vor ihnen, bis zum Horizont, eine geschlossene Eisfläche. Sie hören ein Knacken, lange bevor sie etwas sehen. Sie spüren die Kälte als physische Präsenz, als wäre die Luft selbst ein eigenes Element. Und dann, langsam und unaufhörlich, beginnt das meterdicke Eis vor dem Bug zu bersten – nicht laut, eher mit einem tiefen, fast organischen Stöhnen, als gäbe das Meer etwas frei, das es lange gehalten hat.
Wer das einmal erlebt hat, vergisst es nicht. Und es ist nur möglich, weil die Le Commandant Charcot kein gewöhnliches Expeditionsschiff ist. Sie ist ein Luxus-Eisbrecher – im zivilen Premium-Tourismus aktuell ohne vergleichbares Pendant. Sie fährt dorthin, wo andere nicht hinkommen. Im Sommer wie im Winter, im Norden wie im Süden, durch Eis, das jedes andere Passagierschiff sofort stoppen würde. Was diese Reise zu einer der außergewöhnlichsten überhaupt macht, ist nicht das Schiff allein. Es ist, was das Schiff möglich macht.
Was eine Le Commandant Charcot von einem Expeditionsschiff unterscheidet

Auf den ersten Blick sieht die Le Commandant Charcot aus wie ein modernes Expeditionsschiff: heller Rumpf, große Bullaugen, ein Promenadendeck, das einmal komplett um das ganze Schiff führt, zwei Helikopter-Hangars im hinteren Bereich. Wer genauer hinschaut, sieht den Unterschied. Der Rumpf ist nach Polarklasse PC2 klassifiziert – einer der höchsten Klassen, die für zivile Schiffe vergeben werden. Im Premium-Tourismus erreicht aktuell kein anderes Schiff diese Klasse. Sie wurde von Bureau Veritas klassifiziert, fährt unter französischer Flagge und ist nach Ponant-Selbstbeschreibung das weltweit erste Polarexpeditionsschiff mit Hybridantrieb, der Flüssigerdgas und Elektrobatterien kombiniert.
Konkret: das Schiff misst 150 Meter Länge, 28 Meter Breite, hat einen Tiefgang von 10 Metern und 31.757 BRZ Tonnage. Sie bietet Platz für 245 Gäste in 123 Suiten und Kabinen, jede einzelne mit privatem Balkon oder Terrasse. 215 Crew-Mitglieder. Das Verhältnis Crew zu Gästen liegt also nahezu bei 1:1 – ein Niveau, das die individuelle Betreuung an Bord auf eine Tiefe hebt, die in der Polar-Welt selten ist. Gebaut wurde sie bei der Werft Sovik in Norwegen, in Dienst gestellt 2021.
Der Antrieb ist die zweite Besonderheit. 34 Megawatt Elektromotoren, gespeist aus Dual-Fuel-Motoren (Flüssigerdgas oder Diesel), Gesamt-Antriebskraft 42 MW – plus ein Batterie-Speicher von rund 4.500 kWh. Letzterer erlaubt rein elektrischen Betrieb für mehrere Stunden – etwa beim leisen Heranfahren an eine Pinguin-Kolonie oder einen sensiblen Gletscher. Polar-Tourismus mit reduziertem ökologischen Fußabdruck ist bei Ponant keine Marketing-Behauptung; sie ist im Schiff verbaut.
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Nordpol-Kreuzfahrt, Grönland und Antarktis-Umrundung 2028: wohin die Le Commandant Charcot fährt
Das Schiff ist nach Jean-Baptiste Charcot benannt, dem französischen Polarforscher, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Français und der Pourquoi-Pas? die antarktische Halbinsel kartierte. Charcot starb 1936 beim Untergang der Pourquoi-Pas? vor Island. Das heutige Schiff trägt seinen Namen – und führt seine Tradition fort: in Regionen zu fahren, in denen sich vor ihm wenige bewegt haben.
Grönland: an die Küste, die im Frühjahr noch im Eis liegt
An der grönländischen Küste gibt es Siedlungen, die ein gutes halbes Jahr lang vom regulären Schiffsverkehr abgeschnitten sind. Aus Berichten unserer Beratungspraxis wissen wir: Die Le Commandant Charcot ist in diesen Regionen oft das erste Schiff der Saison – zu einer Zeit, in der die regulären Versorgungsschiffe wegen des Packeises die Häfen noch nicht erreichen können. Für eine Reederei, die Premium-Reisen verkauft, ist das ein bemerkenswertes Detail: Das Schiff zeigt seine Stärken nicht nur in Werbeprospekten, sondern in einer Region, in der Logistik unter Eisbedingungen reale Bedeutung hat.
Konkret: Die Reise „Letzte Wintermomente in Grönland und der Diskobucht“ startet 2027 am 28. April in Nuuk und endet am 13. Mai in Reykjavík – 16 Tage, 15 Nächte an Bord, ab 22.750 € pro Person (inklusive Flug Paris–Nuuk und Transfer). Die Route führt durch die Baffin Bay in die Diskobucht, jene Region in der die größten Eisberge der nördlichen Hemisphäre kalben, und besucht im Frühjahr Inuit-Dörfer, die Besucher zu dieser Zeit selten erleben. Ponant beschreibt das Erlebnis selbst als „An Bord der Le Commandant Charcot, eines technologischen Kokons, der speziell für Entdeckungsreisen konzipiert wurde, gelangen Sie in für traditionelle Schiffe unerreichbare Regionen.“
Wer Grönland im April-Mai erleben möchte: Das ist die wenigstens überlaufene Zeit. Hundeschlittenfahrten sind in dieser Saisonphase noch möglich – pro Schlitten zwei Personen plus Inuit-Guide, alles vorab reserviert. Die Le Commandant Charcot ist eines der wenigen Premium-Schiffe, die diese Aktivität fest im Programm haben.
Nordpol Kreuzfahrt: ein Ziel, das sonst Forschungsschiffen vorbehalten ist
Im Sommer fährt die Le Commandant Charcot bis zum geographischen Nordpol. Das ist nicht symbolisch gemeint – das Schiff erreicht tatsächlich 90 Grad Nord, durchbricht das Packeis der Arktischen Zentralzone und ermöglicht den Gästen, mit Polar-Sicherheitsausrüstung das Eis zu betreten. Erstmals erreicht hat das Schiff den geographischen Nordpol am 6. September 2021. Am 12. September 2024 erreichte die Le Commandant Charcot zudem den Polarpunkt der Unzugänglichkeit – jenen Punkt im Arktischen Ozean, der am weitesten von jeder Küste entfernt liegt. Laut Reederei war es die erste Erreichung dieses Punkts durch ein Schiff überhaupt.
Was an Bord in diesen Stunden passiert, beschreiben unsere Gäste auf sehr ähnliche Weise: ein Gefühl absoluter Einsamkeit, das nicht beängstigend ist, sondern befreiend. Die Welt zieht sich auf das Wesentliche zusammen. Eis, Himmel, das eigene Atmen. Konkret im Buchungs-Programm: Die Reise „Der geografische Nordpol und die Ostküste Grönlands“ mit Start am 10. Juli 2027 (Code CC100727) ist eine der Top-Optionen – Polarregion, Eis, Inuit-Kultur in einer Reise.
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Antarktis-Umrundung 2028: die komplette Umfahrung des Kontinents in zwei Etappen
Anfang 2028 bietet die Le Commandant Charcot ein Reiseprogramm an, das in der Geschichte des Premium-Polar-Tourismus eine eigene Position erhält: zwei aneinander anschließende Halbumrundungen, die in Kombination eine vollständige Umrundung des antarktischen Kontinents ergeben. Reisende, die beide Etappen buchen, umrunden in zwei Monaten den gesamten Weißen Kontinent – von Ushuaia bis Hobart und zurück.
Etappe 1: Westküste (10. Januar bis 8. Februar 2028, 29 Nächte). Start Ushuaia, dann Drake Passage, Marguerite Bay, Charcot-Insel, weiter durch die Bellingshausensee in die Ross-See, die Balleny-Inseln, Ziel Hobart in Tasmanien. Ab 61.659 € pro Person. Die Route führt durch Gewässer, die selbst im antarktischen Sommer von schwerem Eis bedeckt sind und die bislang vornehmlich Polarforschungsschiffen vorbehalten waren.
Etappe 2: Ostküste (10. Februar bis 11. März 2028, 30 Nächte). Start Hobart, Rückreise durch die antarktische Halbinsel-Region: Half Moon Island, Deception Island, Cuverville Island, Neko Harbour, Paradise Bay, Lemaire Channel, Ziel Ushuaia. Ab 69.157 € pro Person. Diese Etappe beinhaltet die klassischen Antarktis-Highlights, die jedoch in Kombination mit der Westküste-Etappe einen ganz anderen Maßstab erhalten.
Beide Etappen zusammen: 59 Nächte, ab etwa 130.000 € pro Person. Hobart als Wendepunkt ist logistisch genial – es ist der einzige Hafen auf dem Weg, der die Verkettung der beiden Halbumrundungen praktisch ermöglicht. Wer beide Etappen bucht, hat die volle Antarktis-Umrundung in einer Reise. Wer nur eine bucht, hat trotzdem eine der außergewöhnlichsten Polar-Reisen, die im Premium-Markt aktuell angeboten werden.
Wichtig zu wissen: Die Antarktis-Reisen unterliegen den Wetter- und Eisbedingungen. Routenverlauf, Anlandungen und Aktivitäten werden täglich neu geprüft – auch bei einer voll gebuchten Reise. Ponant nimmt das Selbstverständnis seriös: „Wir sind Gäste dieser extremen Regionen, wo Wetter- und Eisbedingungen das Sagen haben.“ Der Kapitän und der Expeditionsleiter passen die Route entsprechend an, immer unter Einhaltung der IAATO-Richtlinien zum Schutz der antarktischen Umwelt.
Wissenschaft an Bord: Gäste werden Teil des Projekts
Ein Aspekt, der vielen Premium-Reisenden zunächst nicht bewusst ist: die Le Commandant Charcot ist nicht nur ein Reise-Schiff. Sie ist auch eine schwimmende Polar-Forschungsstation. An Bord befinden sich nach Ponant-Angaben zwei spezielle Forschungslabors und eine umfassende Ausstattung an wissenschaftlichen Instrumenten: Bojen, Drohnen, Eiskernbohrer, Salinometer, Sonargeräte, Unterwasserkameras, Argos-Sender.
Das Schiff war von Anfang an als Forschungsplattform mitkonzipiert. Wissenschaftler verschiedener polarrelevanter Disziplinen kommen für einzelne Reisen an Bord und nutzen die Le Commandant Charcot als Forschungsbasis, weil ihre eigenen Forschungsschiffe weniger weit kommen. Auf vielen Reisen 2026/2027 ist nach Ponant-Angaben zum Beispiel Antoine Viot mit dabei – ein Geologieingenieur mit Spezialisierung auf Spitzbergen – oder Julien Alex, Glaziologe und Klimatologe. Das Expeditionsteam selbst besteht aus 19 bis 23 Experten: Biologen, Naturführer, Ingenieure, Gletscherforscher und Geologen, koordiniert von einem Expeditionsleiter und einem Wissenschaftskoordinator (Scientific Coordinator).
Für die Gäste bedeutet das eine besondere Beteiligung. Vorträge an Bord sind nicht Touristen-Unterhaltung, sondern aktuelle Forschungsstände aus erster Hand. Laborführungen werden organisiert, in denen die Gäste die Instrumente kennenlernen und mit den Forschenden ins Gespräch kommen. Die Konversationen beim Abendessen drehen sich oft um Themen, die anderswo nur Spezialisten teilen. Ponant beschreibt diese Konstellation selbst als „einzigartige Partnerschaft zwischen akademischer Polarforschung und Polarreisen“. Wer auf einer Charcot-Reise ist, ist nicht Passagier eines Premium-Schiffs – die Person ist Teil eines Projekts, das wissenschaftliche Daten beiträgt, in dem Maße, wie die Messungen der Reise in spätere Veröffentlichungen einfließen.
Bordkultur: Premium, mitten im Polareis
In allem, was wir bis hierhin gesagt haben, schwingt ein Wort mit: Komfort. Und zwar nicht Komfort im Sinne von „es ist warm und trocken“ – sondern Komfort im Sinne der Premium-Hotellerie, mitten im Polareis.
Kabinen und Suiten
Alle 123 Suiten und Kabinen haben einen privaten Balkon oder eine Terrasse. Die Größen reichen von 20 m² in der kleinsten Kategorie bis 115 m² in der Owner Suite auf Deck 8 (mit zusätzlicher 186 m² großer privater Terrasse und Panoramafenstern). Vier Duplex-Suiten von je 94 m² mit Terrasse und Jacuzzi befinden sich auf den hinteren Bereichen von Deck 6 und 7. Im Polar-Tourismus ist diese Bandbreite und Ausstattungstiefe eine Ausnahme.
Restaurants: Alain Ducasse im Eis
An Bord befinden sich zwei Restaurants, beide mit Bezug zur kulinarischen Handschrift des französischen Drei-Sterne-Kochs Alain Ducasse. Nuna (das Wort bedeutet „Erde“ in der Inuit-Sprache) ist das Gourmet-Restaurant auf Deck 5 und bietet à-la-carte-Küche mit klassisch französischen und internationalen Akzenten sowie charakteristischen Ducasse-Spezialitäten. Sila („Himmel“ oder „außen“) liegt auf Deck 9 und ist abendlich auf eine entspanntere Atmosphäre ausgelegt; tagsüber dient es als Buffet-Restaurant. Dazu kommt die Außenbar Inneq („das Feuer“) auf Deck 9 mit Blick auf das Polareis.
Detail, das den Anspruch zeigt: Das tägliche Brot stammt von einem französischen Bäcker an Bord, hausgemacht. Zur Tea Time wird unter anderem ein „Croque Charcot“ mit Trüffeln serviert. Die Weinkarte ist vom Sommelier kuratiert.
Wellness, Pools und der Snow Room
Die Le Commandant Charcot hat zwei Pools: einen beheizten Innenpool bei 32 °C und – eine besondere Ponant-Eigenheit – die Blue Lagoon auf Deck 9, eine Außen-Lagune, die durch ein Energierückgewinnungssystem auf 27 bis 37 °C temperiert wird. Im Polarwind in 35-Grad-warmem Wasser zu schwimmen, mit Eisbergen am Horizont, ist eine der eigentümlichsten Erfahrungen, die diese Reise bietet.
Der Wellnessbereich heißt NUAN („wohlfühlen“ auf Inuit) und umfasst Sauna, Dampfbad, Behandlungsräume und – als Premium-Detail – einen Snow Room, einen Kälteraum mit echtem Polarschnee. Wer aus der Sauna kommt, geht hier hinein. Eine inszenierte Spa-Antwort auf die Reise-DNA.
Steinway, Kunst und ein Pianist an Bord
Wie auf den Sea-Cloud-Schiffen steht auch hier ein Klavier-Detail im Mittelpunkt: An Bord der Le Commandant Charcot ist ein Pianist Teil der Crew. Während des Aperitifs oder nach dem Dinner spielt er in einer der Lounges – Chopin-Impromptus, Jazz-Standards, gelegentlich auch zeitgenössische Stücke. Klassische Musik ist hier nicht Hintergrundbeschallung; sie ist Teil der Bord-Identität.
Hinzu kommt eine bemerkenswerte Kunst-Ausstattung: rund 300 Objekte und Kunstwerke sind in die Innenräume des Schiffs integriert. Das Atrium-Oberlicht trägt ein monumentales digitales Werk des Künstlers Miguel Chevalier. Die musikalischen Kreationen, die durch das Schiff klingen, stammen vom Komponisten Michel Redolfi. Für Reisende, die Kunst und Polar gleichermaßen mögen, ist die Le Commandant Charcot in dieser Hinsicht ein eigenes Ziel.
Expedition: 16 Zodiacs und ein begehbares Promenadendeck
Was an Bord stattfindet, ist nur eine Hälfte der Reise. Die andere Hälfte sind die täglichen Expeditionen ins Eis. 16 Festrumpfschlauchboote (Zodiacs) stehen für Ausfahrten zur Verfügung – jeweils mit 10 Gästen plus einem Naturführer pro Boot. Aktivitäten je nach Region und Saison: Kajak-Touren in Gletscherfjorden (vor allem Arktis und Antarktis), Schneeschuhwanderungen, Hundeschlittenfahrten in Ostgrönland zu Saisonbeginn im Mai (zwei Gäste pro Schlitten plus Inuit-Guide), Eisfischen, geführtes Klettern an Eishängen mit Sicherungsseil, der Polarsprung ins eiskalte Wasser für die Mutigen.
Wer es ruhiger mag: Das Promenadendeck auf Deck 5 führt einmal komplett um das ganze Schiff und ist mit beheizten Sitzbänken ausgestattet. Zwei Swarovski-Ferngläser stehen für die Wildtier-Beobachtung bereit. An der elektrischen Feuerschale auf Deck 9 wärmt man sich auf, beobachtet das Eis – und ein „Croque Charcot“ mit Trüffel von der Außenbar ist nie weit entfernt.
Le Commandant Charcot 2028: Antarktis-Umrundung West und Ost (59 Nächte). Eine außergewöhnliche Reise mit begrenzten Suiten-Kontingenten – wir prüfen für Sie freie Kabinen.
Wer sollte mit der Le Commandant Charcot reisen?
Eine Charcot-Reise ist nicht für jeden Premium-Reisenden. Sie ist die richtige Wahl für drei Profile, die wir in der Beratung immer wieder erkennen.
Den erfahrenen Premium-Reisenden, der „echte“ Expedition will. Wer bereits Sea Cloud, Ponant, Silversea oder ähnliches Niveau kennt und das Gefühl hat, die wirklich besonderen Orte noch nicht gesehen zu haben, ist hier richtig. Die Le Commandant Charcot fährt nicht in die Karibik. Sie fährt in die Arktis, nach Grönland, in die Antarktis – und dorthin, wo die normalen Expeditionsschiffe stoppen müssen.
Den naturkundlich interessierten Reisenden mit wissenschaftlicher Neugier. Wer wissenschaftliche Vorträge schätzt, gerne mit Polarforschern im Gespräch ist, und die Idee mag, eine Reise zu unternehmen, die zur realen Forschung beiträgt, findet auf der Le Commandant Charcot ein Programm, das diese Erwartung nicht nur bedient, sondern übertrifft.
Den Lebenszeit-orientierten Reisenden mit der Mentalität „jetzt oder nie“. Eine Charcot-Reise hat ihren Preis – und ihren Wert. Es geht nicht um Erholung. Es geht um eine Erfahrung, von der man Jahrzehnte zehrt. Wer auf eine bedeutende Reise spart, sich eine bedeutende Reise schenkt oder eine Familienreise zum runden Geburtstag plant, findet auf der Le Commandant Charcot eine Reise, die sich in Erinnerungen rentiert.
Häufige Fragen zur Le Commandant Charcot
Was kostet eine Reise mit der Le Commandant Charcot? Preise 2027 und 2028
Die Preise variieren stark nach Reise, Saison und Kabinenkategorie. Konkrete Beispiele aus dem aktuellen Programm: Die Grönland-Reise „Letzte Wintermomente in Grönland und der Diskobucht“ (16 Tage, April/Mai 2027) beginnt bei 22.750 € pro Person inklusive Flug. Die Antarktis-Reise „Im Kielwasser von Jean-Baptiste Charcot“ (16 Tage, Dezember 2027) startet bei 24.195 € pro Person. Die geplante Antarktis-Umrundung 2028 in zwei Etappen beginnt bei 61.659 € (Westküste) und 69.157 € (Ostküste), zusammen also bei etwa 130.000 € pro Person für 59 Nächte. Wir nennen Ihnen für jede Wunschreise den tagesaktuellen Preis und die verfügbaren Suiten-Kategorien.
Wann ist die beste Reisezeit?
Grönland: Ende April bis September, wobei der April-Mai-Zeitraum die spektakulärsten Eis-Erlebnisse bietet – die Le Commandant Charcot ist dann in den abgelegenen Häfen oft das erste Schiff der Saison. Nordpol: Hochsommer (Juli, September). Antarktis: November bis März, klassische Antarktis-Saison. Die Antarktis-Umrundung 2028 ist im Hochsommer geplant. Spitzbergen-Routen finden im arktischen Sommer statt, oft in Kombination mit Grönland.
Gibt es deutschsprachige Reiseleitung auf der Charcot?
Die Bordsprache der Le Commandant Charcot ist Französisch und Englisch. Auf vielen Reisen, insbesondere mit deutschsprachigem Gäste-Anteil, ist eine deutschsprachige Reiseleitung an Bord. Wir prüfen für Ihren konkreten Wunschtermin, ob deutsche Begleitung organisiert ist, und vermitteln bei Bedarf zusätzliche deutsche Führungen.
Wie viel Beweglichkeit braucht eine Charcot-Reise?
Die Zodiac-Ausflüge und Landausflüge erfordern moderate Beweglichkeit – Ein- und Ausstieg in Zodiacs auf bewegtem Wasser, gelegentlich Wanderungen über unebenes Terrain (Eis, Felsen). Wer eingeschränkt mobil ist, kann an Bord die Reise dennoch vollständig genießen: Aus den Bordbereichen, vom Balkon und vom Promenadendeck sieht man oft mehr als von einer Zodiac aus. Wir besprechen die individuellen Möglichkeiten gerne im Beratungsgespräch.
Was unterscheidet die Le Commandant Charcot von Hurtigruten Expeditions oder Silversea Endeavour?
Die Le Commandant Charcot ist im zivilen Premium-Tourismus aktuell der einzige Luxus-Eisbrecher mit Polarklasse PC2. Hurtigruten Expeditions und Silversea Endeavour fahren mit niedrigerer Eisklasse und erreichen damit weniger anspruchsvolle Polargebiete. Komfort-Niveau ist auf allen drei Schiffen hoch, aber die Le Commandant Charcot ist im Markt aktuell die einzige Option für den geographischen Nordpol, die Ross-See und die Antarktis-Umrundung 2028.
Ist die Le Commandant Charcot ein nachhaltiges Schiff?
Die Le Commandant Charcot ist nach Ponant-Angaben das erste Polarexpeditionsschiff mit Hybridantrieb, der Flüssigerdgas und Elektrobatterien kombiniert. LNG-Antrieb plus Batterie-Speicher reduzieren CO₂- und Schadstoff-Emissionen deutlich gegenüber klassischen Schweröl-Antrieben. Rein elektrischer Betrieb von mehreren Stunden – etwa beim Annähern an sensible Naturgebiete – ist durch den Batterie-Speicher möglich. Im Vergleich zu klassischen Polarschiffen ist die Le Commandant Charcot deutlich emissionsärmer; ein klimaneutrales Schiff ist sie nicht.
Le Commandant Charcot Preise: welche Reise eignet sich für Einsteiger?
Für die erste Charcot-Reise empfehlen wir aus der Beratungspraxis eine 16-Tage-Reise – etwa die Grönland-Frühjahrsroute Nuuk–Reykjavík oder die Antarktis-Klassiker Ushuaia–Bellingshausensee–Ushuaia. Beide bieten die volle Charcot-Erfahrung in einem zeitlich überschaubaren Rahmen. Die Antarktis-Umrundung 2028 oder eine Nordpol-Etappe sind eher Reisen für erfahrene Polar-Reisende, die wissen, was sie vom Schiff erwarten.
Unser Fazit
Eine Reise mit der Le Commandant Charcot ist keine Reise, die man „schnell mal“ bucht. Sie ist eine Entscheidung. Wer diese Entscheidung trifft, bekommt eine Erfahrung, die im Premium-Reise-Markt aktuell ohne direkte Konkurrenz ist. Die Le Commandant Charcot fährt dorthin, wo andere nicht hinkommen. Sie öffnet Orte, die zuvor weitgehend Forschungsschiffen vorbehalten waren. Sie ist gleichzeitig technologische Pionierin – mit Hybridantrieb, PC2-Eisklasse, zwei Forschungslabors – und ein Premium-Hotel auf See, mit Steinway, Snow Room und Alain-Ducasse-Restaurants.
Wir bei ivent-sailing beraten zur Le Commandant Charcot ausführlich: zu Kabinen-Kategorien (die Wahl ist wichtiger als auf vielen anderen Schiffen, weil die Reise lang und die Kategorien-Unterschiede spürbar sind), zur Routenauswahl (Grönland, Nordpol, Antarktis sind sehr unterschiedliche Erfahrungen), zu den Saisons (jede Region hat ihre besonderen Wochen), und zu Kombinationen (etwa Grönland gefolgt von einer Sea-Cloud-Reise im Mittelmeer als entspannter Ausklang). Diese Beratung ist Teil unserer Leistung als Reiseveranstalter und im Reisepreis enthalten.
Wenn Sie überlegen, ob die Le Commandant Charcot für Sie das Richtige sein könnte, sprechen Sie uns an. Wir kennen das Schiff aus dem Ponant-Partner-Portal, wir kennen die aktuellen Routen mit Preisen, wir kennen die Erfahrungen unserer Gäste. Sie werden eine Reise finden, die zu Ihnen passt – oder, wenn nicht, eine ehrliche Empfehlung für eine andere Reise, die besser passt. Auch das gehört zur Beratung.